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Just-in-Time-Produktion
Just-in-Time: Lieferung nach Bedarf
Definition
Just-in-Time-Produktion heißt: Material, Leistungen und Informationen kommen genau dann an, wenn der nächste Arbeitsschritt sie braucht, in der richtigen Menge und Qualität. Das Prinzip stammt aus dem Toyota-Produktionssystem. Im Bau verringert es Lager und Bestände auf der Baustelle und setzt eine verlässliche Planung mit den Lieferanten voraus.
Einordnung
Just-in-time Produktion im Bau
Just-in-Time senkt Bestände und damit die Kapitalbindung. Im Bau sorgt der Make-Ready-Prozess, das Bereitmachen jeder Aufgabe, dafür, dass Material und Informationen vor Beginn bereitstehen.
So setzt der Bau Just-in-Time um:
- Bedarfsorientierte MaterialbeschaffungMaterial kommt erst, wenn es gebraucht wird. Das spart Lagerfläche und Kosten.
- Effiziente LieferkettenLieferanten und Nachunternehmer stimmen sich eng ab, damit Material rechtzeitig und in der richtigen Menge da ist.
- Flexible KapazitätsplanungPersonal und Geräte richten sich nach dem tatsächlichen Bedarf. So entstehen weniger Engpässe.
- Koordination und KommunikationAlle Beteiligten stimmen sich eng ab, damit jede Information rechtzeitig dort ankommt, wo sie gebraucht wird.
Was bringt Just-in-Time im Bau?
- KosteneinsparungenWeniger Lager, weniger Überproduktion, weniger Verschwendung: Das senkt die Baukosten.
- Höhere ProduktivitätWer Ressourcen nach Bedarf einsetzt und gut abstimmt, schafft auf der Baustelle mehr in derselben Zeit.
- Kürzere BauzeitenWenn Material pünktlich da ist, warten die Gewerke nicht, und das Projekt wird früher fertig.
- Höhere FlexibilitätKleine Liefermengen erlauben es, schneller auf Änderungen zu reagieren. Dafür braucht es verlässliche Lieferketten, denn Puffer fehlen.
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